Die WollSchnegge

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Die WollSchnegge
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FI-Surprise

Mein neues FI-Design ist leider geheim - deshalb hier nur ein kleiner Ausschnitt:

My new FairIsle design is top secret - just a little look at the details:





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Nanette hat vor einigen Tagen ausführlich über die verschiedenen Techniken berichtet, wie man die Fäden bei mehrfarbiger Strickerei in den Händen halten kann. Das hat mich dazu inspiriert doch nochmal einen Versuch zu starten meine (wie ich fand) zu langsame Technik zu verbessern. Um es kurz zu machen: für das beidhändige FI-Stricken bin ich zu blöd, ungelenk, grobmotorisch - was auch immer, ich kanns nicht! Ich gebe es hiermit auf! Es liegt daran, dass der Faden auf der rechten Hand dann in der amerikanischen Strickweise abgestrickt werden muss (da wird der Faden nicht mit der Nadel Fingerhut.jpg geholt, sondern vom Finger um die Nadel gewickelt) und das geht wohl nur dann gut, wenn man das immer schon so gemacht hat. Und man hält die Nadel dabei wie einen Kugelschreiber... Lernen kann ich das nicht mehr, bzw. ich mag nicht.

Dann die Strickfingerhüte... Das alte Ding mit den Metallösen geht bei mir überhaupt nicht - die Plastikvariante von Clover finde ich akzeptabel. Es geht nicht rasend schnell, aber es funktioniert. Allerdings nur, wenn man die beiden Fäden so weit wie nur irgend möglich voneinander in dem Ding plaziert - sonst ist es ein ätzendes Gefische nach dem richtigen Faden. Weiterer Nachteil: bei einem Farbenwechsel muss das Teil aufgeklappt werden, die Fäden mühsam neu angeordnet werden - wenn man ein Design hat (wie zum Beispiel bei Frau Schtarmuhr), bei dem spätestens jede 2. Runde die Farben wechseln ist das zeitraubendes Gefummel.

Und was war die Erkenntnis: ich bleibe bei meiner Methode! Ganz einfach, weil es das ist , woran ich mich gewöhnt habe und alles andere stunden-/tage-/monatelanges Üben erfordern würde, um ähnlich schnell zu gehen. Und Zeit ist nicht gerade das, was wir ambitionierten Vielstrickerinnen im Überfluss haben!
Also mache ich es weiter so:



Der Faden in der Hintergrundfarbe wird ganz normal wie sonst auch über den linken Zeigefinger gewickelt und geführt. Den Kontrastfaden halte ich zwischen Mittelfinger und Daumen der linken Hand leicht auf Spannung hinter dem Gestrick - ich lasse ihn "mitlaufen".



Der Hauptfaden wird normal abgestrickt und der Kontrastfaden bei Bedarf von den beiden Fingern etwas angehoben, so dass die Nadel ihn ganz normal und leicht greifen kann.
Wie ist es bei Euch? Wie haltet Ihr die beiden Fäden? Es würde mich interessieren, ob es denn wirklich europäisch strickende Menschen gibt, die diese Zweihandmethode gelernt haben!


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I read Nanette`s interesting entries about how to hold the two strands of yarn for color knitting. Again I tried the two-handed fair isle technique. I can`t do it, definitely! I think it is because of the fact I have to knit american style with the right hand - it is too hard to learn it - for a european knitter - if you didn`t it this way from the beginning. Too hard for me! So I give it up! The strickfingerhut by clover is a half-decent alternative. But if you have to chance colors every or every other row it is too intricate to handle it. You know - open it, old yarn out, new yarn in, placing it as far as possible apart from each other - chaos.
 
So I will do it like I always did it. As shown in the two pictures: I carry the maincolor on my left forefinger as usual and the contrasting color between the middle finger and thumb of the left hand. If I need the contrasting color I just lift the strand up a little bit and catch it like I do it with the main color.

Michaela 04.02.2008, 16.32

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Kommentare zu diesem Beitrag

12. von Michaela

Ich mache es _exakt_ so wie du. Muss an der Namensgleichheit liegen.

vom 15.10.2011, 22.47
11. von Helga

Ich wickle beide Faeden um den Zeigefinger. In derselben Richtung. Wenn die Spannung bei einem nachlaesst, wickle ich neu. Da ich das ganze so gewoehnt bin, geht es recht fluessig. Ich fand die zweihaendige Methode auch interessant, allerdings muss man das wohl lernen, bevor man die 30 ueberschritten hat.

vom 12.02.2008, 00.03
10. von Bea

ich komme mit dem beidhändig stricken auch nicht klar. Nach 5 Stunden habe im mit verkrampften Händen aufgegeben. Nicht nur, dass ich das mit rechts nicht kann, nein, ich hab da schon Probleme, die Nadel zu halten, weil mir irgendwie Finger fehlen - ich hab an jeder Hand nur 5 davon......

Auch ohne FairIsle stricke ich mit nur einmal über den Finger gelegtem Faden und wickle ihn auch nicht noch um den kleinen Finger oder so, sondern halte ihn mit kleinem Finger, Ring- und Mittelfinger fest. Wenn du das auch so hältst, dann müsstest Du mit Giselas Methode ganz gut klarkommen. Das mach ich genauso, wenn ich zu faul bin, den Metallfingerhut (der mit den Ösen) herauszukramen. Allerdings muss ich dabei immer mal wieder einen der beiden Fäden hinten nachjustieren.

Gib mal dem Metallfingerhut noch eine Chance. Ich benutz das Teil. Allerdings funktioniert es nur auf eine einzige Weise:
Die Ösen müssen nach unten zeigen. Der Faden muss so eingeführt werden, dass er von oben nach unten durch die Ösen geht, sonst verhakt er sich und flutscht nicht. Außerdem hat mein Ösenfingerhut eine mehr geschlossene Öse und eine mehr offene Öse. Die mehr offene Öse muss hinten in Richtung Fingerspitze liegen, die geschlossenere Öse vorne mehr zum Fingeransatz hin. Nur dann geht es. Wenn ich den Fingerhut andersherum benutze, verheddert sich der Faden in der Metallwicklung und flutscht nicht.
Zur Not muss ich mal Fotos machen.
Mein Fingerhut ist allerdings Asbach uralt - ob neue genauso aufgebaut sind weiß ich nicht.

Grüßle, die Bea

vom 06.02.2008, 08.52
9. von Petra aus Kiel

Ich mach es genau so wie du, Michaela. Das beidhändige Stricken hab ich auch probiert. Dabei komme ich mir vor wie n Stricklegastheniker. Der rechte Finger ist beim Stricken so steif, das geht gar nicht. Diese Fingerhüte hab ich noch nicht probiert.

Nebenbei bemerkt: Das Muster, was da zu sehen ist, sieht klasse aus! Und die Farben erst .... *schwärm*

Herzliche Grüße
Petra

vom 05.02.2008, 22.23
8. von Maria

Hallo,
ich habe mir das beidhändige Stricken vor ungefähr einem Jahr sozusagen nachträglich selbst beigebracht - nach dieser Anleitung Hier klicken. Man muss schon am Anfang ganz schön fummeln und hat leichte Verkrampfungen, aber nach eine Weile geht es ganz gut. Und es gibt keine Verwicklungen der beiden Fäden mehr! Da ich bisher nur Handschuhe und Socken zweifarbig gestrickt habe, war es noch extra-kniffelig, weil das ganze auf dem Nadelspiel... aber es ging auch so. Bei Pullovern stelle ich es mir einfacher vor. Vor allem die Fadenspannung ist noch nicht 100%ig bei mir, aber das wird!

Und nu bin ich gespannt, was rauskommt!

Maria.

vom 05.02.2008, 15.48
7. von Angela

Jajaja!!! Genau so mache ich es auch - gerade wenn von der zweiten Farbe nur eine Masche benötigt wird, hebe ich den Faden nur kurz hoch... Ansonsten wechsle ich einfach. Und weil ich den Faden nur einmal um den Finger wickle (so wie Du scheinbar) dauert das auch nicht lange. :ok:
Geht doch (auch ohne Verrenkungen beidhändiger Art) :) ... Schönes Keltenmuster!
Viele Grüße
Angela

vom 05.02.2008, 14.35
6. von Gisela

Hallo!
Geht es "nur" um zwei Farben, dann wickle ich sie beide um den Zeigefinger. Und zwar: Die eine Farbe von vorn nach hinten, die andere von hinten nach vorn. Auf die Art bleibt die Spannung beider Fäden ständig gleich, so dass sich nichts verzieht oder zu locker wird.
Probiers mal aus. Es ist ganz einfach und geht fast genauso schnell von der Hand, wie wenn man einfarbig strickt.

Gruß von Gisela

vom 05.02.2008, 11.53
5. von Monika

Hallo Michaela,
na zuerst einmal bin ich natürlich gespannt was da wieder feines von dir genadelt wird.
Wegen dem mehrfarbigen stricken. Also ich mache es da wohl eher ähnlich umständlich wie du. Bei mir muß der "Strickfaden" immer genug spannung haben sonst wird das Maschenbild nicht schön und da ich dazu den Faden immer zweimal um den Finger wickele bleibt mir nur umgreifen :(
Diese andere Methode kenne ich nicht, sollte ich mich allerdings mal wieder an was mehrfarbiges machen wäre es wohl mal ein grund nach geeigneter Literatur darüber zu suchen.
LG Monika

vom 05.02.2008, 10.18
4. von Regina Regenbogen

Das beidhändige Stricken übe ich immer mal zwischendrin, aber so richtig klappt das nicht. Ich nehme am liebesten diese metallene Strickspirale. Damit komme ich ganz gut klar. Die Rowanspun ist gar nicht gut durch die Ösen gelaufen, dann habe ich es so gemacht wie du.

Bin schon auf dein Geheimprojekt gespannt.

LG
Regina

vom 05.02.2008, 10.11
3. von Anna

Ich habe mir das zweihändige Stricken selbst beigebracht. Es ist etwas umständlich und perfektioniert habe ich es sicher noch nicht, aber man gewöhnt sich daran und je länger man daran sitzt umso besser klappt es.
Irgendwo im Netz gibt es ein Video dazu. Das habe ich als Lernhilfe genommen. Es ist von den Autoren des Buches "Fair Isle Sweaters Simplified".

Lieben Gruß, Anna

vom 05.02.2008, 08.53
2. von

Michaela, ich lach mich schlapp :D haargenau wie du strick ich auch...und dabei dachte ich, ich wäre die Einzige, die auf diese "ungewöhnliche" Art und Weise strickt.
Der kleine Ausschnitt sieht übrigens gut aus....bin schon gespannt auf das Ergebnis.
Ganz liebe Grüße
Birgit

vom 04.02.2008, 23.18
1. von Andrea

Ich gehöre wohl zu den Glücklichen, die mit beiden Fingern gelernt haben zu stricken, einmal von der Oma, einmal in der Schule. Zweihändig stricken ist insofern kein Problem und ich kann jedem nur raten, diese Methode anzustreben. Wobei mich immer verwundert, warum die meisten nicht erst versuchen, zunächst mit EINEM Faden rechts zu üben. Meiner Schätzung nach müsste man vielleicht eine Stunde investieren, bis die Bewegung nicht mehr ganz so ungewohnt ist. Dann eine Nacht drüber schlafen und am nächsten Tag kann man viel einfacher mit zwei Farben loslegen und es frustriert nicht so. Aber vielleicht stele ich es mir auch wirklich einfacher vor.... So denke ich es mir halt.
Liebe Grüße
Andrea

vom 04.02.2008, 23.18